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KLEINE WORTE. Kommentare zum Qur�an (Koran)

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In der grossen Moschee des Kosmos erklärt der Qur�an den Kosmos. Lauschen wir ihm! Lassen wir uns von seinem Licht erleuchten!   Dieses Buch behandelt in neun einzelnen Abschnitten »Bismillah«, den Wert des Glaubens, des Gebetes, der Gebote, des irdischen Lebens und der Güter dieser...

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Verlag: Verein für Familien- und Jugend

In der grossen Moschee des Kosmos erklärt der Qur�an den Kosmos. Lauschen wir ihm! Lassen wir uns von seinem Licht erleuchten!
 
Dieses Buch behandelt in neun einzelnen Abschnitten »Bismillah«, den Wert des Glaubens, des Gebetes, der Gebote, des irdischen Lebens und der Güter dieser Welt, wie das Gebet unsere Wunden heilt und aus aller Not befreit, und die fünf Stationen des täglichen Gebetes, die uns immer wieder an die fünf Stationen unseres irdischen Lebens gemahnen.

Autorenportrait:

»Die Gelehrten sind die Erben der Propheten. Sowie die Propheten unter den Söhnen Israels versehen sie den Dienst der Verkündigung,« sagte unser Prophet Mohammed, mit dem Friede und Segen sei. Ferner verkündete er die Ankunft eines »Mudschaddid«, welcher in jedem Jahrhundert den Qur�an und die Glaubenswahrheiten dem Verständnis seiner Zeit entsprechend wieder neu erklären werde.
   Aus diesem Grund wurde 1877 in Nurs, in der Türkei, Said geboren. Schon mit neun Jahren zeigte er ein erstaunliches wissenschaftliches Interesse. In kurzer Zeit erlernte er neunzig wissenschaftliche Bücher auswendig.
   In dieser Zeit erschien ihm auch der Gesandte Gottes im Traum. Von ihm erbat sich Said die Erkenntnis der Wissenschaft und der Prophet beauftragte ihn, Antwort zu geben auf die Fragen seiner Zeit. Damals wurde auch der Gouverneur von Van auf ihn aufmerksam, nahm ihn zu sich und förderte ihn nach Kräften in aller Gelehrsamkeit des Ostens und des Westens, sodass Said schließlich der Ehrentitel »Bediüzzaman« (=Der zu seiner Zeit einzigartige) verliehen wurde. Während des Ersten Weltkrieges befehligte Said Nursi ein Freiwilligenregiment, das aus seinen Schülern gebildet worden war. An der Front verfasste er seinen ersten Qur�ankommentar. In russische Gefangenschaft geraten wurde er wegen Verweigerung der schuldigen Ehrerbietung gegenüber dem Oberkommandierenden zum Tode verurteilt. Vor der Urteilsvollstreckung betete Bediüzzaman ohne Furcht und in vollkommener Würde zwei Rekat Namaz, worauf sich der Oberkommandierende mit den Worten bei ihm entschuldigte »Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass Ihr Verhalten aus ihrer Verbundenheit mit dem erwachsen ist, was ihnen heilig ist.
   Ich bitte Sie, mir zu verzeihen.« und nahm das Todesurteil gegen ihn wieder zurück. Nach zweieinhalb Jahren flüchtete Bediüzzaman aus dem Lager, kam nach Berlin, wo er freundschaftlich aufgenommen wurde und kehrte über Wien im Jahre 1918 nach Istanbul zurück. In dieser ganzen Zeit war er mit seiner Lebensaufgabe beschäftigt, den Qur�an zu erklären und zu lehren. Alsbald erhielt er eine Berufung als Mitglied des »Daru-l�Hikmetu-l�Islamiah« (=Haus der Weisheiten des Islam; Oberste Religionsbehörde des Osmanischen Reiches).
   In der Mitte der zwanziger Jahre kam es - wie Said Nursi einmal schrieb - »zum Bruch zwischen dem Alten und dem Neuen Said«. Er konzentrierte sich fortan allein auf den Qur�an als maßgeblichen Führer der islamischen Gemeinschaft. Dadurch kam es aber zur Entzweiung zwischen der neuen republikanischen Atatürk-Regierung, welche das Eigentum der Gemeinde konfiszierte, die Orden aufhob, die islamischen Schulen schließen ließ und die Geistlichkeit zum Teil blutig verfolgte, d.h. den lslam aus dem öffentlichen Leben der Türkei verbannte; Said Nursi vertrat ebenfalls öffentlich die Auffassung, dass der Niedergang der Türkei nur durch eine Rückbesinnung auf die eigene vom Islam geprägte Identität aufgehalten werden könne.
   Im Jahre 1925 wurde Said Nursi für acht Jahre nach Barla verbannt, Während dieser Zeit verfasste er sein Hauptwerk, die Risale-i Nur (=Abhandlungen über das göttliche Licht). Im Jahre 1935 verhängte man über ihn eine erneute Verbannung nach Kastamonu. Weitere Prozesse folgten 1944, 1948, 1952, 1956, 1958. Said Nursi Bediüzzaman starb am 23. März 1960 in Urfa.
   In der Zwischenzeit wuchs die Zahl der Schüler und die damit verbundene Verbreitung der Risale-i Nur sprunghaft an. Damit entstand auch die Nurdschuluk-Bewegung. Ab den fünfziger Jahren konnten die Schriften von Said Nursi schließlich auch in der Türkei öffentlich gedruckt und vertrieben werden. Zur Zeit sind seine Werke zum Teil in verschiede Sprachen der Welt übersetzt, Seine Originalwerke sind zum größten Teil Osmanisch, aber auch Arabisch und Persisch.

Oh du hartnäckiger Leugner!
   Dein Egoismus hat dich so dumm gemacht, dass er dich in deinen Schlussfolgerungen dahin führt, hundert Unmöglichkeiten zugleich anzunehmen.
   Denn du existierst; und du bist nicht einfach ein Stückchen tote, unveränderliche Materie. Vielmehr gleichst du einer wohldurchdachten und aufs Beste konstruierten Maschine, die sich ständig erneuert und einem wundervollen Palast, der beständig renoviert wird. Die Zellen deines Körpers - taub und blind, ohne Verstand und Bewusstsein - sind zu jeder Zeit an der Arbeit. Dein Körper lebt in ständiger Beziehung mit dem All.
   Dein Körper, deine Organe, deine ganze Konstitution ist nicht dein Eigentum. Du hast sie nicht gemacht� Du hast sie nicht in irgendeiner Werkstatt gekauft.
   Sie sind also Eigentum eines Anderen.
Bediüzzaman Said Nursi

 




ISBN: 0; Format: 12*19,5 cm; Qualität: Kartoniert; Seitenzahl: 96; Erscheinungsjahr: 2003

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